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Unmittelbar nach Kriegsende nutzte die Sowjetische Militäradministration das von Bombenschäden betroffene Gebäude. Nach Umbau und Beseitigung der Schäden des II. Weltkrieges auf Initiative sowjetischer Dienststellen diente das Bauwerk ab 1947 als Haus der Kultur der Sowjetunion und ab 1950 als Zentrales Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft. In ihm befanden sich die entsprechenden kulturellen Einrichtungen. Von 1987 bis 1990 umfassend restauriert, ist das Gebäude seit 1990 unter dem Namen Palais am Festungsgraben erneut Kulturzentrum. Am Eingang informieren zwei Tafeln darüber, dass hier Finanzminister
Heinrich Friedrich Karl Freiherr vom und zum Stein wohnte, ebenso wie Johannes Popitz (1884 bis 1945), von 1933 bis 1944 preußischer Finanzminister, der als Mitverschwörer vom 20. Juli 1944 hingerichtet wurde. Das Palais beherbergt u. a. das auf berlinspezifische Literatur und Musikabende spezialisierte Theater im Palais, das
Museum Mitte von Berlin, die Tadschikische Teestube und den
Künstlerklub Die Möwe.
Es steht unter Denkmalschutz.
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