Kontext: Becker, ArturBecker, Artur

Inschrift:

ARTUR BECKER /
1905-1938 /
SEIN NAME VERPFLICHTET

Ehemaliger Standort:
Leopoldstraße 14 *
Ortsteil Rummelsburg
Besondere Ortsangabe: einst im Hof der ehemaligen Artur-Becker-Oberschule, heute Immanuel-Kant-Oberschule

Demontage 1990

Bemerkungen:
Die Gedenktafel wurde in der Dokumentation "Gedenkstätten. Arbeiterbewegung, antifaschistischer Widerstandskampf, Aufbau des Sozialismus. Herausgegeben vom Institut für Denkmalpflege in der DDR. Textautor: Anna Dora Miethe, Leipzig, Jena, Berlin 1974 (Stand Dezember 1973)" noch nicht ausgewiesen. Hans Maur hatte sie dann in seiner Broschüre, die um 1978 erschien, aufgenommen. Es kann vermutet werden, dass die Tafel für A. Becker zwischen 1974 und 1978 eingeweiht wurde. Eine weitere Gedenktafel befand sich in der Dingelstädter Straße 48a (heute Alt-Hohenschönhausen) an A. Beckers Wohnhaus. Auch in der Schlichtallee 1 in Lichtenberg war eine Gedenktafel für Becker eingeweiht worden. Drei Tafeln erinnern in einem Ehrenhain Obersee-/Konrad-Wolf-Straße in Alt-Hohenschönhausen an Becker.

Literaturhinweise
Berthold, Lothar/Wehner, Günter: Artur Becker. In: Berliner Traktakte. Herausgeber: Arbeitsgruppe Geschichte bei der Berliner Vereinigung ehemaliger Teilnehmer am antifaschistischen Widerstandskampf, Verfolgter des Naziregimes und Hinterbliebener e.V. (V.i.S.d.P) Berlin, o. J.
Maur, Hans: Gedenkstätten der Arbeiterbewegung in Berlin-Lichtenberg, a. a. O.
Gedenkstätten. Arbeiterbewegung, antifaschistischer Widerstandskampf, Aufbau des Sozialismus, a. a. O.
Schönfeld, Martin: Gedenktafeln in Ost-Berlin, a. a. O.
Amtsblatt Nr. 31/2002 vom 05.07.2002


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